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Pünktlich zum Start der bislang größten EU-Ausschreibungsrunde des 7. Forschungsrahmenprogramms (7. FRP) für Forschungs-und Entwicklungsprojekte gibt es am 20. Juli bei ZENIT eine halbtägige Veranstaltung dazu. Unter der Überschrift "EU-Förderung für mittelständische Unternehmen - Grenzüberschreitende Auftragsforschung" informiert sie unter anderem kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die innovative Technologien und Lösungen aus der Auftragsforschung benötigen, darüber, wie effiziente Projektteams und erfolgreiche Projektvorschläge aussehen, wie formalen Hürden bei der Antragstellung genommen werden und welche kostenfreien Beratungsangebote und Unterstützungsmaßnahmen genutzt werden können. Gleichermaßen interessant sind diese Themen auch für Hochschulen und Forschungsinstitute, die als F&E-Partner die Rolle eines Forschungsdienstleisters übernehmen wollen.

Hintergrund KMU-Beteiligung
Kleine und mittlere Unternehmen sind eine wichtige Zielgruppe des 7. Forschungsrahmenprogramms. Am 27. Juni legte die Generaldirektion Forschung die aktuellen Beteiligungszahlen dazu vor. Der Bericht zeigt z. B. eine hohe KMU-Beteiligung in den Themenbereichen Nanowissenschaften und -technologien, Materialforschung und neue Produktionstechnologien, Sicherheit, Energie und Verkehr. Das Ziel eines KMU-Mittelanteils von 15% im Programm "Zusammenarbeit" wird jedoch erneut nicht erreicht. Aktuell liegt der KMU-Mittelanteil bei 14,4%. Der Jahresbericht 2011 setzt auch einen Schwerpunkt auf die KMU-Beteiligung in den Gemeinsamen Technologieinitiativen (JTI) und beinhaltet zudem regionale Analysen und Kennzahlen zu den Ausschreibungen.

http://ec.europa.eu/research/sme-techweb/index_en.cfm?pg=publications

Informationen zur Veranstaltung unter www.frp.nrw.de/KMU